Tarifvertrag gesundheitsschutz charite

Es kommt zu Engpässen bei der persönlichen Schutzausrüstung. Die Arbeitgeber sollten mit den Gewerkschaften zusammenarbeiten, ebenso wie mit den Regierungen und den Gesundheitsbehörden, um Strategien und Pläne zur Verringerung der gefährlichen Exposition und zur Sicherheit unserer Mitarbeiter an vorderster Front zu entwickeln. Wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Mitglieder während dieser Pandemie arbeiten und sich um alle kümmern und ihre Gesundheit und Sicherheit riskieren, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und mit seinen Opfern umzugehen. Sowohl Krankenhäuser als auch Pflegeheime (und in einigen Fällen Altenheime) verlangen von ihren Teilzeitbeschäftigten, alle anderen Beschäftigungspositionen offenzulegen, die sie in anderen Gesundheitseinrichtungen besetzen, und sich effektiv dafür zu entscheiden, nur in einer Einrichtung zu arbeiten. Es kann durchaus Widerstand gegen diese Initiative von bestimmten Arbeitnehmern und von den Gewerkschaften geben, die sie vertreten. Wir empfehlen, die Gewerkschaften (in einem gewerkschaftlich organisierten Umfeld) über die Umsetzung einer solchen Politik zu beraten, bevor das Recht eines Teilzeitbeschäftigten auf Arbeit gemäß einem Tarifvertrag abgeschafft wird. Alle Charité-Beschäftigten werden nach dem entsprechenden Tarifvertrag bezahlt und erhalten ein attraktives Gehalt, das regelmäßig gezahlt wird. Für die verschiedenen Berufsgruppen gelten gesonderte Tarifverträge, in denen die Rechte und Pflichten der Charité und ihrer Mitarbeiter festgelegt sind. Die Verantwortung für die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitglieder und der Beschäftigten im Gesundheitswesen liegt bei den Arbeitgebern und den Gesundheitsministern. Mitarbeiter im Gesundheitswesen müssen über eine fitte persönliche Schutzausrüstung verfügen. Die Arbeitgeber müssen Schulungen und Unterstützung anbieten, und die Arbeitnehmer müssen beauftragt werden, Risikobewertungen vorzunehmen.

Dies ermöglicht es den Beschäftigten im Gesundheitswesen, ihr Risiko zu bewerten und entsprechend zu handeln. Dringende Notwendigkeit der Solidarität und Koordinierung bei der Bereitstellung von Schutzausrüstung für medizinisches Personal Wir nehmen mit tiefer Besorgnis die Entscheidung mehrerer Mitgliedstaaten zur Kenntnis, die Ausfuhrvon lieferungen e.A. in andere Mitgliedstaaten zu begrenzen und in einigen Fällen sogar zu blockieren. Dieser mögliche Mangel an Schutzausrüstungunden und Medikamenten, einschließlich Intensivgeräten, untergräbt ernsthaft die Fähigkeit der EU-Gesundheitssysteme, die COVID-19-Krise zu bewältigen. Der Beschluss sieht ausdrücklich vor, dass ein Gesundheitsdienstleister Umschichtungspläne umsetzen kann, ohne tarifvertraglichen Bestimmungen, einschließlich Entlassungen, Dienstalters-/Dienst- und Stoßbestimmungen, einhalten zu müssen. Das Coronavirus stellt eine ernsthafte Herausforderung für die Fähigkeit Europas dar, eine wirksame Reaktion auf eine so große Bedrohung zu koordinieren. Wir glauben, dass die Umsetzung der von uns geforderten Maßnahmen ein wichtiger Schritt in Richtung einer gemeinsamen Antwort auf die größte Herausforderung sein wird, vor der unsere Beschäftigten im öffentlichen Gesundheitswesen und im Gesundheitswesen stehen. Als Folge des am 17. März 2020 ausgerufenen Ausnahmezustands erließ die Landesregierung am 21. März 2020 eine Anordnung nach dem Emergency Management and Civil Protection Act, die für Krankenhäuser und psychiatrische Einrichtungen (“Gesundheitsdienstleister”) galt und es dem Gesundheitsdienstleister effektiv ermöglicht, bestimmte Bestimmungen in Tarifverträgen mit Gewerkschaften auszusetzen.

Tarifverträge – attraktive Bezahlung mit regelmäßigen Erhöhungen und verbindlichen Rahmenbedingungen Ansprechpartner: Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Prof. Markus Ralser, Tel. +49 30 450 528141, E-Mail: [email protected] Wir schreiben An Sie, um unsere Bedenken über die Situation der Beschäftigten im öffentlichen Dienst an der Spitze der Leitung des COVID-19 Notfalls zu teilen.